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Fotos von Jörg Brödner

Einweihung nach der Renovierung der Außenfassade

St. Georgii in Eimen

 

Herzog Heinrich der Jüngere von Braunschweig - der letzte katholische Braunschweiger Herzog - ließ 1564, wenige Jahre vor seinem Tod, die Kapelle in Eimen anstelle einer alten und baufällig gewordenen errichten.

Ein wunderschöner Fachwerkbau auf Sandsteinfundament mit Turm auf der Westseite und halbkreisförmiger Apsis im Osten. Das Obergeschoss kragt vor und diente daher als Speicherplatz und Refugium im 30-jährigen Krieg. Heinrich der Jüngere ließ eine Glocke gießen mit der Inschrift: Hyndrick de ryunger herzuck zu brunswyck unde Lüneburch hadt mich lasen geysen

anno LX III (MD vor 1500 fehlt)

1563 also wurde sie hergestellt. Sie bekam später einen Riss und ist heute in Braunschweig im Herzog-Anton-Ullrich-Museum zu besichtigen. 1886 ging eine neue Glocke in Betrieb, die im Zuge von Renovierungsarbeiten 1959 neu aufgehängt und elektrifiziert wurde.

Die alte Kanzel wurde 1959 entfernt, nachdem der Turm erneuert worden war.

Besonders wertvoll ist das Kruzifix auf dem Altar, vermutlich aus spätgotischer Zeit.

Inschrift der Glocke

 

Vor einigen Jahren war ich mit August Henniges im Kirchturm. Dort habe ich die Inschrift der Glocke abgeschrieben. Sie lautet:

 

1. Wenn ich rufe höre meine Stimme

    H. Arnemann, Gem. Vorst.

 

2. O. Korfes Pastor, T. Dienemann, Cantor, A. Crome, H. Kuhlmann, A. Witte

 

3. Chr. Mecke + C. Rath, Chr. Schaper, H. Hennecke, F. Heitmann

 

H. Radler u. Sohn  1886

 

 

Jetzt sind hier auch die entsprechenden Bilder.

Kapelle St. Georgii in Eimen
Kapelle St. Georgii in Eimen
Zeitungsausschnitt aus der "Illustrierten Presse" vom 16./17. März 1968
Zeitungsausschnitt aus der "Illustrierten Presse" vom 16./17. März 1968

Fotos und Zeitungsausschnitte aus den 50er Jahren von Karl-Heinz Grave